Vier unserer sieben Madagaskaraufenthalte führen uns nach Morondava. Haben wir uns nun schon in dieses Land verliebt, so müssen wir auf die Frage, welchen Ort wir besonders lieb gewonnen haben, nicht lange überlegen. Konkurrenzlos fällt die Wahl auf Morondava.
Wohl ist es die Baobaballee, die uns in diese Überschwenglichkeit treibt. Morondabva selbst ist nicht schön, gar schmutzig anzusehen. Nosy Kely dagegen, die herrliche Halbinsel im Süden der Stadt, brilliert mit riesigen weißen Stränden. Weit im Norden mit dem Jeep satte 10 Stunden jenseits von Tsiribina und Manambolo hat sich in Millionen von Jahren eine bizarre Karstlandschaft entwickelt, die nicht zu sehen einer Tragödie nahekommt.
In den Tsingy de Bemaraha zeigen sich nadelspitze Felsformationen, die das Gehen darauf fast unmöglich machen. Felsen in abenteuerlicher Architektonik hängen in der Luft, so, als müßte die tonnenschwere Last jeden Moment zu Boden stürzen.