Der Tsiribina, einer der populärsten Flüsse des Landes, jedoch keineswegs einer der größten, durchfließt von Osten kommend das Zentrale Hochland. Er durchbricht das gewaltige Bemarahamassiv, um dann westlich von Belo im Kanal von Mozambique zu münden.
Seinen-legendären Ruf hat der meist rotbraune Strom wohl seiner guten Erreichbarkeit von der Hauptstadt aus. Viele Abenteurer fahren mit dem Einbaum meist von Miandrivazo zunächst auf dem Mahajilo bis nach Belo. Auf dieser ungefähr eine Woche währenden Tour erlebt man eine faszinierendwe Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt. Oft vorkommende Krokodile lassen die Flußfahrt nicht langweilig werden. Nicht umsonst heißt Tsiribina: "Wo man nicht ins Wasser springt...". In einem herrlichen Wasserfall auf halber Strecke kannman ein erfrischendes Bad genießen, was in dem rotbraunen Wasser des Flusses sonst nicht so angenehm sein dürfte.
Geschlafen wird in Zelten auf Sandbänken. Nachts ist man durch ringartig angelegte Feuer um die Zelte vor Krokodilen weitgehend geschützt. Eine Tour der allersten Klasse.